Monitoring der Herbstzeitlose

Giftige Pflanze im Grünland
Die Herbstzeitlose ist eine äußerst giftige Pflanze, die vor allem in Extensivgrünland vorkommt. Futter, das zu viel Herbstzeitlose enthält, kann nicht an Tiere verfüttert werden. Intensive Grünlandnutzung, also ein früher erster Schnitt im Mai und eine hohe Düngegabe, schwächt die Herbstzeitlose. Für die Erhaltung von artenreichen Wiesen ist die Weiterführung einer extensiven Nutzungsweise aber Voraussetzung. Seit der Teilnahme an der Naturschutzmaßnahme WF (wertvolle Flächen) und der damit einhergehenden Extensivierung der Flächen und einer späteren Mahd ab Anfang Juli, kam es bei einem Betrieb zu einer Zunahme der Herbstzeitlosen. Da dieser nach wie vor von der Teilnahme an der Naturschutzmaßnahme WF überzeugt ist und gerne einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Maßnahme bei gleichzeitiger Dezimierung der Herbstzeitlosen liefern möchte, wurde die Idee zu diesem Monitoringprojekt geboren. Von den daraus hervorgehenden Ergebnissen soll anschließend abgeleitet werden können, in wie weit man innerhalb der vorhandenen Möglichkeiten der ÖPUL-Maßnahme WF das Vorkommen der Herbstzeitlose verringern kann. Um hierbei einen Erfolg erzielen zu können, wurden zusätzlich die bisherige Nutzung auf zweimal Mahd/Jahr verändert sowie die Vorverlegung des Mähtermins von Anfang Juli auf Anfang Juni in der Projektbestätigung verankert.
teilnehmende Betriebe
beobachtete Pflanzenarten