Monitoring von Problempflanzen

Pflanzen mit unerwünschter Massenausbreitung
Beim Problempflanzen-Monitoring geht es darum, die Ausbreitung von Problempflanzen auf Grünlandflächen mit geeigneten Maßnahmen einzudämmen. Manch heimische Pflanzen wie die Herbstzeitlose und verschiedene Ampfer- und Distelarten sind wegen ihrer Giftigkeit oder Ungenießbarkeit für Weidevieh problematisch und bereiten Schwierigkeiten bei der Grünlandbewirtschaftung. Ebenfalls zu den Problempflanzen gehören einige invasive Neophyten, also Pflanzen, die durch menschlichen Einfluss heimische Ökosysteme besiedelt haben, sich massiv ausbreiten und gebietstypische Ökosysteme stark verändern. Das ist beim Japanischen Staudenknöterich, dem Drüsigen Springkraut oder der Kanadischen Goldrute zum Beispiel der Fall. Im Rahmen des Monitoringprojektes werden die Pflanzen selektiv je nach Art zur richtigen Zeit gemäht, händisch oder mechanisch entfernt und abtransportiert. Die Maßnahmen müssen je nach Problempflanze über einen längeren Zeitraum angewendet werden, bis sich der gewünschte Erfolg einstellt. So hat etwa die Herbstzeitlose eine mehrjährige Lebensdauer. Ebenso verändert sich der Samenpool im Boden erst mit der Zeit. Die TeilnehmerInnen des Monitorings dokumentieren die gesetzten Maßnahmen auf ihren Wiesen und Weiden und liefern damit über die Zeit wertvolle Erfahrungswerte bei der Problempflanzenbekämpfung auf landwirtschaftlichen Flächen.
teilnehmende Betriebe
problematische Pflanzenarten