Vogelansitzwarten

Wo Neuntöter, Braunkehlchen und andere gerne singen
Damit Vögel des Offenlandes wie Neuntöter, Wiesenpieper, Raubwürger, Heidelerche, Braunkehlchen und andere in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft langfristig bestehen können, benötigen sie spezifische Landschaftsstrukturen. Dazu gehören neben geeigneten Bruträumen und dem Nahrungsangebot vor allem auch geeignete Sitzwarten. Diese dienen den Vögeln insbesondere dem Reviergesang, der Balz und als Aussichtswarte vor Feinden sowie für die eigene Nahrungssuche. Insbesondere im Dauergrünland des nördlichen Mühlviertels fehlen häufig die erforderlichen Strukturelemente, wie Hecken oder höhere Pflanzenstängel in Brachen. Um die Vernetzung von Lebensräumen zur Erhaltung der Bestände bedrohter Vogelarten zu erreichen, werden deshalb Vogelsitzwarten aufgestellt, die sich in Höhe, Material und Dicke unterscheiden. Über ihre tatsächliche Nutzung und die Vorlieben der Vögel diesbezüglich fehlen allerdings noch Erfahrungswerte. Diese sollen beim Monitoring von Vogelansitzwarten erlangt werden, indem die teilnehmenden Betriebe dokumentieren, welche Sitzwarten mit welcher Intensität genutzt werden. Dafür beobachten sie alle Schläge mit Sitzwarten an mindestens drei Tagen in der Brutzeit zwischen April und Juli.
beobachtete Tierarten
Monitoringstart